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hier werden wir unregelmässig ein wenig von unserem africa-trip berichten... come again!

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Samstag, 07. Dezember 2002 (17:19:28)

abflug... baba wien!


Samstag, 07. Dezember 2002 (17:18:08)

martin:
gut angekommen, wunderherzlicher empfang, die leute freundlich und warmherzig, ein fest fuer uns gleich am ersten abend mit aufbietung aller sing- und tanzgruppen. eine fuer oesterreichische verhaeltnisse unglaubliche messfeier (2 1/2 h) mit einer lebendigkeit... die choere mitten unter den leuten, tanzender priester, und die kinder....
jetzt sind wir richtung norden mit 2 jeeps (riesenkuebeln) unterwegs. restaurant mit internetanschluss...


Freitag, 29. November 2002 (10:34:12)

martin:
hyaene susi...

abendessen im kaudom nationalpark. nudeln mit tomatensauce. fuer 8 leute kochen ist gar nicht so einfach... am schluss rauemen wir auf, ich stelle tom's stiefel raus (fuer alle militaerfreaks, de ansa (1) bock) und sage es ihm. angeblich gibt es eine hyaene namens 'susi'. sie soll sehr intelligent sein und ab und zu die lager heimsuchen. wir stellen ihr die nudeln in die mitte unserer jeeps und versuchen ein wenig wachzubleiben. unsere zelte sind am dach der jeeps, wir haben eine gute uebersicht. nach und nach fallen uns die augen zu, keine spur von susi...
am morgen sind die nudeln noch da, aber stefan's plastiksandalen und einer von tom's lederstiefel sind weg! susis steht wohl eher auf leder und isst eher nicht vegetarisch...


Freitag, 15. November 2002 (15:51:33)

michael:
nachdem wir in windhoek angekommen sind haben wir ein paar tage in der partnerpfarre von Steyr (wanaheda) verbracht. zu unseren ehren fand ein musikabend statt. wir waren ganz begeistert von der froehlichkeit und offenheit der menschen. am sonntag sind wir beim gottesdienst begruesst worden und haben sogar geschenke bekommen. am montag haben wir dann unsere autos (supertolle 4x4 gelaendewagen sogar mit cd player) fertig gemacht und sind nach norden aufgebrochen. nach ca 400km asphalt ging es auf einer schotterpiste weiter, was gleich zu einem reifenplatzer gefuehrt hat. gott sei dank hat der matl einen schleuderkurs und konnte den wagen zum stehen bringen. nach 15 minuten war der reifen gewechselt und weiter gings (haben die 1. Giraffen gesehen - waren ganz von den socken). In Oupuwo haben wir station bei 2 angolapriestern gemacht. In dieser gegend wohnen die Himba - ein ziemlich urspruengliches Volk, dass noch sehr traditionell wohnt. Sie rennen alle halbnackt herum und das schaut ziemlich schraeg aus wenn zwischen den modern lebenden menschen, leute mit bastroeckchen stehen. Die Himbas sind sehr gewifft und lassen sich ihre Urspruenglichkeit ziemlich gut bezahlen (Dollar gegen foto). Wir haben uns alle in dieses freundliche Volk verliebt. Auf der anderen Seite leben sehr viele Menschen in Armut und wir kamen uns sehr hilflos vor als wir eine Siedlung und die Leute dort besuchten. Die reichen Europaer kommen und bringen Mehl und Zuckerln und machen Fotos. Das hat einige Diskussionen in der Gruppe verursacht. Auf noch schwierigeren Wegen (tlw nur 20/30 km/h) ging es dann nach Epupa am Kunene (grenzfluss zu Angola). Der Fluss mit Wasserfall verwandelt die Savanne in eine Oase und bietet eine wunderschoene Naturkulisse. Am naechsten Tag fuhren wir weiter 700 km in den Osten (wir fahren ziemlich viel im Auto, wir wollen ja "alles" sehen). Wieder auf einer Missionsstation uebernachtet und dann fit fuer unseren ersten National Park gemacht (Essen, Reserverkanister, Wasser). Der Kaudom ist ein ziemlich urspruenglicher Park wenig Touristen und viel Abenteuer. Gleich am 1. Abend haben wir am Wasserloch Elefanten gesehen, ein beeindruckentes Schauspiel. Noch dazu ist einer von ihnen in ein Wasserloch gefallen und konnte nicht mehr raus. In der Nacht haben wir gecampt auf dem Dach unserer Autos. Tom und Stefan haben am naechsten Tag feststellen muessen, dass ein Schuh bzw. Stefan's neue Sandalen weg waren (siehe nachfolgende story). Bei der Fahrt durch den Park haben wir Giraffen und dann wieder eine Herde Elefanten gesehen. Vor Aufregung sind wir dann gegen einen Stein gefahren (kaputter Reife). Waehrend die einen nach Elefanten, Loewen und Geparden ausschau gehalten haben haben die anderen den Reifen gewechselt. Gott sei dank nichts passsiert. Dann wieder eine Herde Elefanten direkt auf der Strasse. lieber warten bis sie 30 m weg sind. Beim Vorbeifahren bleiben wir natuerlich wieder im tiefen Sand haengen. Die Elefanten nehmen aber gott sei dank keine Notiz von uns. Die Strasse durch den Park ist ziemlich schwer zu befahren, mit allrad untersetzung tlw. nur im 1. Gang. Nachdem wir den park verlassen haben geht es wieder zu einer Missionsstation. Ein bisschen erholen und pater manfred zeigt uns seine projekte, indem wir in einem uralten unimog durch die Gegend hoppeln.
Dann geht es weiter auf den Caprivi Streifen, ein schmaler langgezogener Teil von Namibia der dem Land einen zugang zum Sambesi verschafft. ziemlich unsichere Gegend, da am Grenzgebiet zu Angola noch bis zum Fruehjahr (da wurde der Rebellenfuehrer ermordet) Unruhen geherrscht haben. Ueberall ist das Militaer stationiert. Wieder auf einer Missionsstation und wir fahren mit pater alois auf eine Tour zu den Buschleuten. die leute sind noch aermer und tlw. erst von der Flucht zurueckgekehrt. Wir erleben wir der weisse Missionar sich vor die schwarzen hinsetzt und ihnen bilder von maria und gabriel zeigt und anschliessend das kreuzzeichen uebt, dann werden zuckerl verteilt. wir sind etwas befremdet und es entstehen wieder ziemliche d


Donnerstag, 01. Jänner 1970 (01:00:00)


Samstag, 09. November 2002 (11:57:51)

stefan&christine:
hallo leute!

sind nun schon vor der letzten etappe unserer nationalpark-runde angekommen und haben tolle dinge erlebt:
ein schwules loewenpaerchen auf der bueffeljagd direkt vor unserer windschutzscheibe (20m) - haben eh nix erwischt), einen zweitleoparden, unzaehlige elephanten in allen launen und lebenslagen, hippos beim raufen, geier und marabus bei der elephantenjause (nach einer viertelstunde darmausrauemen und gezank um leberfetzen hat die christine gemeint, sie kriegt auch schon einen hunger), etc etc... wir fahren hier einfach durch eine universumsendung und koennen es selbst fast nicht glauben! nur kann man sie nicht abdrehen und die warzenschweine sabbern einem das leiberl voll, wenn man nicht aufpasst.

der rundflug uebers okavango-delta war wirklich grossartig, eine 5-sitztige cessna, altes missionsflugzeug ( wie in der hochschaubahn) mit ueberblick ueber das ganze gebiet und die grossen tiere und herden von oben. speibsackerl sind leergeblieben.

seit vorgestern sind wir in einer luxuslodge in kasane abgestiegen mit pool und bar und dinner-buffet. trotzdem wandern die krokos durch den garten und verspeisen fischer, die die fuesse ins wasser halten.
gestern haben wir mit dem schulmaedchen-bus die viktoria-falls in zimbabwe besucht und uns im 100 jahre alten victoria-falls-hotel wie die massas verwoehnen lassen.

jetzt warten wir noch auf eine kleine reparatur an unserem 2. auto (oeldichtung), dann gehts in die kalahari weiter.

nach wie vor sind alle pumperlgesund ( bis auf michis obligate verkuehlung, die laesst sich auch in der wuestensonne nicht totkriegen).


Samstag, 09. November 2002 (11:56:17)

martin:
der oder das ersatzteil?

auf jeden fall zieht es sich in die laenge. wir warten immer noch auf den oeldichtungsring fuer den toyota (hat schon einmal von euch einer einen toyota mit einer panne gesehn,? ich nie!).

zuerst wurde der falsche ring geschickt, dann wurde er eingeflogen, dummerweise zum falschen flughafen in das 1 1/2 stunden entfernte zimababwe. am sonntag holen, patrick (der mechaniker) legt sonderschichten ein... alle sind total bemueht und freundlich, trotzdem dauert es ewig. the african way of live?

wir haetten es schlechter erwischen koennen. hier am campingplatz der http://www.chobesafarilodge.com koennen wir die infrastruktur der piekfeinen lodge (swimmigpool, buffet, krokos...) mitbenutzen.

fast wie im cluburlaub, gottlob fehlen die animateure... fuer unterhaltung sorgen eh die affen und warzenschweine die hier eher haustiere sind und sich sogar am bauch kraulen lassen...


Freitag, 01. November 2002 (10:36:08)

martin:
wellblech & africa - part II...

4 leute verlassen uns morgen. wir sind back in windhoek und fahren morgen mit einem hundsordinaeren toyota (jeep ade, war eine coole ralley mit dir) richtung capetown/SA. dazwischen vernaschen wir noch ein paar berge, valleys und andere sehenswuerdigkeiten.

die vorige woche gurkten wir durch viel sand und durch die kalahari wueste, die weniger wuest ist als ich mir dachte, dafuer umso touristen leerer. ist schon ein eigenartiges gefuehl, total alleine zu campen, stunden von den naechsten menschen entfernt, scorpions laufen zwischen den gaskochern und als menue gibts kuerbisgulasch, bier und ein gedicht von guave(fruechten) flambiert auf caramel pudding zur nachspeise.

ausserdem haben wir einen der aeltesten lebewesen africas (der welt?) getroffen bzw mitten in der praerie neben ihm geschlafen: einen baobab (affenbrotbaum), 36m umfang. ca. 2.500 jahre alt (meine mitgebrachte motorsaege brummte verheissungsvoll im rucksack, aber ich band ihr die augen zu).

zum wellblech (manche sagen auch strasse oder piste dazu): es gibt grosses und kleines. das kleine ist im abstand von 10cm und max ebenso hoch und schuettelt dir auf stundenlanger fahrt das rueckenmark in die ohren.
das grosse hat ca. eine wagenlaenge distanz und ist zw. 20 und 50 cm tief. mit unglaublichen 10 bis 40 km/h kann man es befahren. je nach intensitaet und zusaetzlicher sandtiefe ist es bei stundenlanger fahrt moeglich, dass die koepfe das dach des jeeps durchgeschlagen haben, man spaetnachts noch immer die wellen im bett nachfaehrt oder zumindest der sand wie die gischt eines motorboots ueber die windschutzscheibe versprueht... nach stundenlanger fahrt derselben spuert man alles oder nichts mehr...


Mittwoch, 30. Oktober 2002 (19:55:19)

michael:
Fortsetzung vom 28. september

also mein eintrag war etwas zu lang. (danke muehli fuer den Hinweis - tja software ist nie perfekt) Also hier der fehlende schluss.

... wir sind etwas befremdet und es entstehen wieder ziemliche diskussionen.
Nach einer kurzen Fahrt durch den mahango national park (ziemlich viele tiere
und unsere 1. zebras) kommen wir nach botswana. Dann campen wir am Okawango
(eine ziemlich grosser Fluss der in einem Delta mitten in Botswana versumpft).
Vor sonnenuntergang gibts eine Bootstour am fluss.
Viele Voegel (Seeadler, Kingfischer, Reiher, ...), Krokodile und Flusspferde.
Jetzt sind wir in Maun, ein ziemliches Zentrum, und machen heute einen
Rundflug ueber das Okawangodelta. Morgen brechen wir dann in die Tierparks auf
um uns das ganze auch von unten anzuschauen.


Mittwoch, 30. Oktober 2002 (19:55:00)

martin:
temperatursturz beim wellenreiten

wir sind von windhoek nun richtung westen zuerst zur spitzkoppe gefahren. das sind ein paar berge mitten in der sonst ultraebenen wueste und lustigerweise liegen da die waldviertler steine oben drauf rum. das ganze sieht sehr spacig aus und ist auch gut zum bewandern. allerdings nur zwischen 6.00 und 11.00 am morgen, denn dann hat es 38* celsius und der irrsinnig trockene wind blaest dir die restliche feuchtigkeit aus den augen. dann muss man den ganzen restlichen tag im schatten liegen und literweise wasser (manchmal ein bier zwischendurch) runterspuelen.

nach einigen tagen gings dann weiter richtung westen, richtung atlantik nach swakopmund. als wir aus dem auto ausstiegen holten wir uns fast den tod. mit der klimaanlage merkten wir nicht dass es mittlerweile auf 18* abgekuehlt hatte. und wir freuten uns schon auf das kuehle nass... naja, das war uns dann doch etwas zu frisch fuer unsere sonnengebraeunt-verwoehnten luxuskoerper.

wellenreiten waren wir heute trotzdem und zwar auf den hiesigen sandduenen. eine hartfaserplatte, eingeschmiert mit holzpflegewachs (tip der swakopmunder) und runter mit viel geschrei. danach hat man den sand zwischen den zaehnen und der karies knirscht vor aerger. also viel gaudi hier und alles roger soweit.

morgen gehts weiter richtung sueden (fishriver canyon, wueste, ...) bis wir in ein paar tagen in kapstadt eine wohnung eines bekannten fuer einige zeit beziehen.

 

empfang in wanaheda

3x4 offroad

buschradio

warum sind die himba rot?

angolabeef - gut abgehangen

hungry lions

my left shoe

4x4 rafting

hungry lions II

felsmalerei

sandspielen in der namib

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